Magnet / Picasso / Don Quichotte / 54 x 79 mm

Magnet / Picasso / Don Quichotte / 54 x 79 mm

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Don Quijote ist eine Skizze von Pablo Picasso aus dem Jahr 1955, die den spanischen Literaturhelden und seinen Gehilfen Sancho Panza darstellt. Sie wurde in der Ausgabe der französischen Wochenzeitschrift Les Lettres Francaises vom 18. bis 24. August anlässlich des 350. Jahrestages der Veröffentlichung des ersten Teils von Cervantes' Don Quijote abgebildet. Die am 10. August 1955 entstandene Zeichnung Don Quijote unterscheidet sich deutlich von Picassos früherer Blauen Periode, Rosa Periode und Kubistischen Periode.

Das Gemälde zeigt Don Quijote de la Mancha, sein Pferd Rocinante, seinen Knappen Sancho Panza und seinen Esel Dapple, die Sonne und mehrere Windmühlen. Die kühnen, fast krakeligen Linien, aus denen die Figuren bestehen, heben sich deutlich von einem schlichten, weißen Hintergrund ab. Die Figuren sind fast lakonisch und deformiert, und sie sind dramatisch. Sancho Pansa blickt zu einem hochgewachsenen, langgestreckten, hageren Don Quijote auf, der seinerseits nach vorne blickt. Don Quijote und Rocinante stehen edel da, wirken aber etwas müde. Die mit kräftigen Pinselstrichen gemalte Figur scheint mehrfach verändert worden zu sein, als Picasso den Oberkörper, die Arme und die Schulter von Don Quijote malte. "Der Kopf des Ritters, auf dem sich der Helm von Mambrino befindet, ist mit den Schultern durch einen Hals verbunden, der aus einer einzigen dünnen Linie besteht, und trägt eine spitze Nase und einen langen, ebenso dünnen Spitzbart. In der rechten Hand trägt er eine Lanze, in der linken offenbar die Zügel und einen Rundschild. Rocinante ist der von Cervantes beschriebene Knochensack. Auf der linken Seite erscheint Panza, eine schwarze Masse, die seinen runden Körper nur vage umreißt, und er sitzt auf Dapple, der einen langen, drahtigen Hals und dünne, lange Ohren hat. Pansa, der in der gleichen Weise skizziert ist, scheint wenig Aufmerksamkeit geschenkt worden zu sein, vielleicht weil Don Quijote im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit steht. Obwohl die beiden Figuren stillzustehen scheinen, ist die Zeichnung voller Bewegung; die Linien sind überschwänglich und die Gesamtwirkung ist einprägsam und von heiterem Humor."


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